Projekt

Konzentrierte sich die medienphilosophische Diskussion seit den neunziger Jahren auf die Öffnung der Medienforschung für philosophische Fragestellungen und die Öffnung der Philosophie für ein Denken der Medien, gilt es heute, die etablierten Begriffe und Figuren im Zusammenhang einer immer enger werdenden Verschränkung von Medien- und Technikphilosophie einerseits und einer weiter vorgenommenen Fokussierung der Medienreflexion auf ästhetische Praktiken andererseits neu zu konturieren. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Internationale Netzwerk für Medienphilosophie setzt an dieser Stelle an. Was als Medium oder als medial gilt, so der gemeinsame Ansatzpunkt, stellt sich im jeweiligen Fall heraus – in medialen Praktiken, die sich in ihren historischen und ästhetischen Zusammenhängen beschreiben lassen.

Der zweite interne Workshop der Mitglieder des Netzwerks findet unter dem Titel »Fremdheit« am 24. und 25. Mai 2019 in der Abteilung für Medienwissenschaft an der Universität Bonn statt.